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Das seefrachtgerechte Verpacken von Umzugsgut und das anschließende Einstauen in
den Secontainer stellt – selbst bei aller Erfahrung – immer wieder eine neue Herausforderung dar, denn die
umzuziehenden Haushalte gleichen sich nur in den seltensten Fällen. Dem obersten Ziel, Ihren Hausrat so auf Reise
zu schicken, daß er ohne einen einzigen Schaden an Ihrem neuen Domizil in Übersee ankommt, stehen die
Prinzipien von Zeitökonomie und Materialverbrauch gegenüber. Universalmaterialien in der Seefrachtverpackung
sind bei uns die Stretchfolie und Styropor. Mit diesen beiden Pack- und Staumaterialien lassen sich nahezu jeder
Gegenstand sicher und trotzdem zeitökonomisch verpacken bzw. im Container einstauen. Hier übrigens unterscheiden
wir uns von den althergebrachten, zeit- und kostenintensiven Arbeitsweisen anderer Spediteure bei den Seefrachtvorarbeiten – ohne Einbußen bei Sicherheit und Qualität.
Mit der Stretchfolie wird jeder Gegenstand einfoliert; das beugt Feuchtigkeitsschäden vor, bspw. durch
Kondenswasserbildung im Container und stellt einen weitreichenden Schutz vor der an den internationalen Seehäfen
üblichen Begasung der Container zur Vernichtung von Ungeziefer vor. Das Styropor, in der Regel sind das Platten mit
bis zu 2 cm Dicke, sorgt dafür, daß im Container nichts verrutschen kann und die eingestauten Gegenstände
zueinander geschützt sind. Aufwendige und kostenintensive Holzverschläge werden von uns nur in ganz seltenen
Fällen eingesetzt, z.B. bei hochwertigen Kunstobjekten. In allen anderen Fällen sind stabile Kartonagen aller
Größen in Verbindung mit Styroporplatten vollkommen ausreichend. Neben den für eine Seefracht geeigneten
Kartonagen kommen dicke Papierdecken, Luftpolsterfolie und weitere Packmaterialien zum Einsatz.
Autos, Motorräder und anderes Schwergut wie etwa Klaviere, werden im Container mit Ratschengurten verzurrt, die
mindestens die Zugkraft von 2 Tonnen aushalten. Im Verbund mit einer optimalen Staumethode lassen sich dadurch gerade
auch Kraftfahrzeuge, zusammen mit dem üblichen Hausrat, in einem einzigen Container einstauen.
Die nach Schließen der Containertüren am Ende einer Containerbeladung angebrachte Plombe „versiegelt“
den See-Container. Ist die Original-Plombe am Ort der Verzollung im Bestimmungsland unversehrt, gilt das als Nachweis
dafür, daß während dem Transport der Container nicht geöffnet wurde. Vor Diebstahl schützt eine Plombe allein
hingegen nicht, denn sie läßt sich mit handelsüblichen Bolzenschneidern sofort lösen. Nur
Spezial-Schlösser, die nicht mit einem (nur genügend langen) Hebel
„geknackt“ werden können, sichern die im Container geladene Seefracht vor Einbruch und Diebstahl.
Solche Schlösser gehören zu unserer Grundausrüstung bei der Beladung von Seecontainern.
Innerhalb unserer heute mehr als fünfzehnjährigen Praxis in der Seefrachtverladung
von Umzugsgut haben wir nachweisbar keinen Schadensfall zu verzeichnen, der aufgrund von Einbruch/Diebstahl,
unzulänglicher Verpackung oder eines Staufehlers entstanden ist. Mit anderen Worten: Der Erfolg unserer Arbeitsweise bei
den Seefrachtvorarbeiten gibt uns recht und vielleicht dürfen wir auch Sie an unserem Erfolg teilhaben lassen. |
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